Naturkundliche Sammlungen
Paläontologische Sammlung
Im Jahre 1925 kaufte die Stadt Göppingen die hauptsächlich aus Jurafossilien bestehende Sammlung des Eislinger Pfarrers Dr. Theodor Engel (1842-1933). Pfarrer Engel, der sich selbst als „Theolog und Geolog“ bezeichente, war ein kenntnisreicher Sammler von Fossilien, Gesteinen, Mineralien, Konchylien (Schalen heutiger Weichtiere) und Pflanzen. Auch seine zahlreichen Bücher und Veröffentlichungen belegen die Bandbreite seiner naturwissenschaftlichen Interessen.
Seine ca. 100.000 Stücke zählende Fossiliensammlung umfasst Belegexemplare aus ganz Europa und macht somit bei Weitem den größten Teil der Göppinger Naturkundlichen Sammlung aus. Pfarrer Engel hat bei vielen Exkursionen sowie durch regen Tausch und Zukauf eine eindrucksvolle Sammlung von Fossilien aller erdgeschichtlichen Zeitalter zusammengetragen. Den Wert der Sammlung Dr. Theodor Engel, die nach Tiergruppen und Zeitabschnitten gegliedert ist, machen die vielen Belegstücke von klassischen Fundstellen aus, die heute längst vergangen sind.
Zoologische Sammlung
Vogelsammlung
Der Grundstock für die artenreiche Vogelsammlung stammt aus einer 1927 angekauften Sammlung. Der Vogelschützer und Ornithologe Dieter Rockenbauch hat die Vögel nach den von ihnen bewohnten Lebensräumen zusammengefasst und sie in möglichst naturnah gestalteter Umgebung aufgestellt. In zwei Räumen mit Großvitrinen wurden einheimische Vogelarten, Durchzügler und auch einige Winter- und Irrgäste gezeigt. Wer die Ralle im Sumpfgras und die Schleiereule im alten Gemäuer entdeckte, hat verstanden, dass die Tiere auf diese Lebensräume angewiesen sind.
Schmetterlingssammlung
200 von in Württemberg (noch) heimischen Schmetterlingsarten zeigte das Museum in Schaukästen, die neben den Imagos auch Fotos von Raupen enthielten.
Säugetiersammlung
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Archäologische Sammlung
Zahlreiche Artefakte aus dem Göppinger Raum beginnend mit der Altsteinzeit über die Bronze- und Römerzeit bis zur Zeit der Alamannnen und Merowinger umfasst die archäologische Sammlung.