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Über das Museum im Storchen

Ständige Ausstellung im Museum im Storchen

Entdeckungsreise in die spannende Geschichte der Stadt Göppingen

Das Städtische Museum im Storchen bietet auf über 500 m² vielfältige Einblicke in die bewegte Geschichte Göppingens. Als Haus der Originale lädt es Besucher:innen jeden Alters dazu ein, zu entdecken, zu forschen und Geschichte hautnah zu erleben.

Die Dauerausstellung erstreckt sich über fünf Stockwerke und zeigt die verschiedenen Facetten Göppingens – von frühen Siedlungsspuren bis zur Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Schwerpunkt liegt auf Menschen und ihren Ideen, während interaktive Stationen und eigene Entdeckerbereiche speziell junge Besucher:innen einbeziehen. Gezeigt werden Zeugnisse von Kunst und Kunsthandwerk aus dem Filstal sowie Exponate zur Kultur- und Alltagsgeschichte der Stadt.

Ergänzend zur Dauerausstellung präsentiert das Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu Stadt-, Regional- und Kulturgeschichte. Abwechslungsreiche Begleitprogramme, Vermittlungsangebote, Lesungen und Veranstaltungen machen das Museum das ganze Jahr über zu einem lebendigen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Ein Museum mit Bilderwänden und einem langen Informationsdisplay im Innenraum.
Blick in die Ausstellung zur mittelalterlichen Geschichte
Foto: Rose Hajdu, Stuttgart

Museumsgeschichte

Der „Storchen“ ist das älteste Wohnhaus der Stadt und eines der markantesten Fachwerkgebäude Göppingens. Seinen Namen verdankt es vermutlich einem Storchennest auf dem Dach. Erbaut wurde das Haus im 16. Jahrhundert von Freiherr Hans von Liebenstein, dem Ortsherrn von Jebenhausen. Über dem Eingang ist die Jahreszahl 1536 zu sehen – dendrochronologische Untersuchungen bestätigen diese Bauzeit.

Im Laufe seiner Geschichte hatte der „Storchen“ verschiedene Inhaber: den Amts-, Stadt- und Landarzt Gottlieb Oetinger, den Kommerzienrat Johann Christoph Dunker, den Küfer Johann Georg Seiz und den Gastwirt und Küfer Georg Bantel.
Letzterer eröffnete im Haus einen Wein- und Mostschank. Dort gründete sich der Karnevalsverein „Storchiana“.

Seit 1938 gehört das Gebäude der Stadt Göppingen. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg öffnete hier das Heimatmuseum – die erste Museumsgründung in Württemberg nach 1945.

  • Das Heimatmuseum in der ehemaligen Handelsschule
  • Der Storchen vor Freilegung des Fachwerks
  • Storchen nach der Renovierung, 1940